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Fragen zur Digitalisierung von Tonträgern
Was ist der Unterschied zwischen den Dateiformaten / Ausgabeformaten?
MP3: Vorteil der MP3-Datei ist der geringe benötigte Speicherplatz – im Schnitt wird nur ein Zehntel der Ursprungsdateigröße benötigt. Ein Nachteil ist aber, dass dieses Dateiformat verlustbehaftet ist.
WAV: In diesem Dateiformat werden die Audioinhalte unkomprimiert gespeichert. Die Dateien benötigen dadurch jede Menge Speicherplatz. Der Nachteil ist, dass keine Metadaten (etwa Interpret, Titel) hinterlegt werden können.
FLAC: Um sämtliche Klanginformationen zu erhalten und gleichzeitig die benötigte Speichermenge klein zu halten, wurde das verlustfreie Format FLAC entwickelt. Hier reduziert sich der benötigte Speicherplatz etwa um die Hälfte der Originaldatei.
Was ist mit dem Urheberrecht?
Urheberrechtlich geschützte Aufnahmen dürfen wir leider nicht digitalisieren. Dies betrifft Radio-Aufzeichnungen und Kopien von original Langspielplatten, CDs und Musikkassetten.
Diese Tonträger digitalisieren wir für Sie
Musikkassette (MC): Die Musikkassette oder auch MC ist bis heute der am häufigsten genutzte Tonträger für eigene Aufnahmen.
MiniDisc (MD): Als Innovation führte Sony Anfang der 90er-Jahre die MiniDisc ein, mit der man digital eigene Musik oder Lieder aus dem Radio aufnehmen konnte.
DAT (Digital Audio Tape): Gerade im professionellen Audiobereich war das DAT nicht wegzudenken. Hier wurde digital und verlustfrei auf einem Magnetband aufgenommen.
Tonband: Das Tonband ist der Vorgänger aller hier genannten Tonträger. Das Audiomaterial wurde analog auf einem Magnetband aufgezeichnet. Mit bis zu 8 Tonspuren war hier auch erstmalig die Mehrspuraufnahme möglich.
Wir digitalisieren für Sie bis max. 4 Spuren Ihres Tonbandes.
Geschichte von Pforzheim
Ursprung und historische Entwicklung
Die Siedlung, aus der Pforzheim hervorging, liegt archäologisch auf den Überresten einer römischen Ansiedlung (Portus) an einer Enz-Furt; schriftlich wird Pforzheim erstmals 1067 erwähnt. Die Stadt entwickelte sich am Zusammenfluss von Enz und Nagold am nördlichen Rand des Schwarzwaldes zu einem regionalen Markt- und Handwerkszentrum. Ab der frühen Neuzeit – mit einer weiteren Ausdifferenzierung im 18. und 19. Jahrhundert – gewann das Schmuck- und Uhrengewerbe zunehmend an Bedeutung und prägte die wirtschaftliche Entwicklung. Ein einschneidendes Ereignis war der verheerende Luftangriff am 23. Februar 1945, bei dem ein großer Teil der Innenstadt zerstört wurde; in der Nachkriegszeit erfolgte ein umfangreicher Wiederaufbau.
Pforzheim heute
Heute ist Pforzheim als „Goldstadt“ bekannt und bleibt ein bedeutender Standort für Schmuck- und verwandte Fein- und Präzisionsbranchen; daneben prägen kleine und mittlere Betriebe sowie Dienstleister die lokale Wirtschaft. In der Stadt gibt es spezialisierte Museen und Ausbildungsangebote für die Schmuck- und Uhrenbranche sowie die Hochschule Pforzheim mit den Schools of Design, Engineering und Business, die praxisorientierte Studiengänge anbieten und zur regionalen Fachkräftebasis beitragen. Die Lage am Nordrand des Schwarzwaldes und an wichtigen Flussläufen (Enz/Nagold) ist weiterhin ein geographischer Bezugspunkt für die Region. Sehenswert sind unter anderem das Reuchlinhaus mit dem Schmuckmuseum Pforzheim (Schmuckmuseum im Reuchlinhaus), das Museum Johannes Reuchlin an der Schlosskirche St. Michael auf dem Schlossberg, der Gasometer Pforzheim mit 360°-Panoramen und wechselnden Ausstellungen im Enzauenpark sowie Aussichtspunkte wie der Wartbergturm auf dem Wartberg; außerdem sind das Stadtmuseum beziehungsweise die stadtgeschichtlichen Schauplätze (z. B. der archäologische Schauplatz Kappelhof) und die Uferbereiche der Enz Teil des Stadtbilds. Diese Orte existieren und werden regelmäßig als kulturelle und touristische Stationen der Stadt genannt.
Sehenswertes und Stadtbild
Pforzheim, die „Goldstadt“, ist als Zentrum der deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie bekannt. Im Stadtbild prägen das Schmuckmuseum im Reuchlinhaus sowie der Marktplatz mit Rathaus das Innenstadtzentrum. Landschaftlich liegt die Stadt am Zusammenfluss von Enz und Nagold, und der Wartberg mit Wartturm/Wasserturm bietet weithin sichtbare Aussichtspunkte über die Stadt. Nachkriegsbauten wie die Bartning-Auferstehungskirche und die Matthäuskirche von Egon Eiermann gehören ebenfalls zum charakteristischen Stadtbild.
Offizielle Website der Stadt Pforzheim · Pforzheim bei Wikipedia
Quellen: schmuckmuseum.de

